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Häufig gestellte Fragen
Ja, absolut. Ein besonderes Highlight ist die integrierte Zeitschaltlogik für das Flutlicht. Sie können in der Reolink App genau festlegen, zu welchen Uhrzeiten das Licht aktiv sein darf und wann es automatisch deaktiviert bleibt. Zusätzlich lässt sich ein separater Nachtmodus einstellen, bei dem die Kamera zwar weiterhin aufzeichnet, aber das 2800-Lumen-Flutlicht nur bei tatsächlichen Sicherheitsereignissen kurz aufblendet oder komplett stumm bleibt. Die manuelle Steuerung ist ebenfalls jederzeit möglich – direkt aus der App heraus können Sie das Licht ein- oder ausschalten, ohne die Alarmfunktion zu deaktivieren.
Die Dual-Objektiv-Technologie erzeugt tatsächlich ein nahtloses 180-Grad-Panoramabild ohne störende Übergänge oder Lücken. Durch die Verwendung von zwei separaten hochauflösenden 4K-Linsen wird die gesamte Weite des Überwachungsbereichs erfasst, während die integrierte Bildverarbeitung beide Perspektiven in Echtzeit zu einem einzigen, homogenen Bild zusammenfügt. Im Gegensatz zu Fischaugenobjektiven, die Bildverzerrungen am Rand zeigen, behält diese Lösung über das gesamte Sichtfeld eine konstante Bildqualität bei. Das bedeutet praktisch: eine einzige Kamera überwacht Flächen, für die traditionell zwei Geräte nötig gewesen wären, und das mit präziser Detailwiedergabe von der Mitte bis zum äußersten Rand.
Die KI der Elite Pro Floodlight wurde mit umfangreichen Datensätzen trainiert und unterscheidet zuverlässig zwischen verschiedenen Objektklassen. Bei Hunden und Katzen arbeitet die Erkennung besonders präzise, da die typischen Bewegungsmuster von Haustieren deutlich von menschlichen Bewegungsabläufen abweichen. Sie können in der App einstellen, welche Objektkategorien überhaupt alarmieren sollen. Das bedeutet: wenn Ihre eigene Katze durch den Garten läuft, kann die Kamera diese als bekanntes Tier klassifizieren und keinen Alarm auslösen, während unbekannte Personen oder Fahrzeuge sofort gemeldet werden. Die Erkennungsrate liegt bei guter Beleuchtung bei über 95%, und auch bei Nacht erfasst die KI durch das infrarotunterstützte Farbsystem Tiere zuverlässig, solange sie sich im Bildausschnitt bewegen.
Die Stromaufnahme ist über PoE (IEEE 802.3at) geregelt und liegt im Normalbetrieb bei etwa 12-15 Watt. Das Flutlicht selbst ist effizienten LED-Technologie geschuldet, sodass selbst stundenlange Aktivierung den Verbrauch in einem vertretbaren Rahmen hält. Wichtiger ist das integrierte Wärmemanagement: ein großzügig dimensionierter Kühlkörper auf der Rückseite der Kamera sorgt dafür, dass die Elektronik auch bei intensivem Dauerbetrieb und sommerlichen Temperaturen stabil arbeitet. Die Rückseite zeigt die charakteristischen Kühlrippen, die über die metallene Montagehalterung zusätzlich Wärme ableiten. Eine automatische Überhitzungsschaltung reduziert bei extremen Bedingungen kurzzeitig die Leistung, bevor Schäden entstehen.
Ja, die Elite Pro Floodlight arbeitet vollständig im lokalen Netzwerk ohne jegliche Internetverbindung. Sie benötigen lediglich einen PoE-fähigen Netzwerkswitch oder eine PoE-Injector, um Kamera und Datenverbindung über ein einziges Kabel zu versorgen. Die Aufnahmen werden lokal auf einer microSD-Karte oder einem angeschlossenen Reolink NVR gespeichert, und die Live-Ansicht ist über die Reolink App im selben WLAN erreichbar. Internet wird erst dann notwendig, wenn Sie Fernzugriffe von unterwegs aus nutzen oder Push-Benachrichtigungen auf Ihr Smartphone empfangen möchten. Die Beweissicherung läuft auch bei einem Internetausfall völlig autonom weiter, was diese Kamera besonders für Datenschutz-bewusste Anwender oder abgelegene Objekte ohne stabile Verbindung interessant macht.

