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Häufig gestellte Fragen
Der RLN4E ist ein 4-Kanal-NVR mit vier integrierten PoE-Ports und damit perfekt für kleine Überwachungssysteme mit 2 bis 4 Kameras. Wenn Sie aktuell 1 - 2 Kameras betreiben und ggf. später 1 - 2 weitere hinzufügen möchten, ist der RLN4E goldrichtig dimensioniert. Planen Sie hingegen 5 oder mehr Kameras, schauen Sie auf den RLN8-410 (8 Kanäle) oder RLN16-410 (16 Kanäle). Eine spätere Erweiterung des RLN4E über 4 Kameras hinaus ist nicht möglich, da nur 4 PoE-Ports verbaut sind.
Nein, der Reolink RLN4E wird ohne Festplatte ausgeliefert. Sie können eine eigene 3,5"- oder 2,5"-SATA-HDD mit bis zu 8 TB Kapazität einbauen — frei nach Ihren Anforderungen an Aufzeichnungs-Dauer und Budget. Für ein 4-Kamera-System empfehlen wir mindestens eine 2 TB HDD, besser 4 TB. Alternativ unterstützt der NVR eine microSD-Karte mit bis zu 512 GB für kleinere Setups oder als Backup.
Ja, der RLN4E ist ein klassischer lokaler NVR — er funktioniert komplett ohne Internet-Verbindung. Sie können den NVR direkt an einen Monitor (HDMI oder VGA) anschließen und mit der mitgelieferten Maus bedienen. Live-View, Aufzeichnung und Wiedergabe laufen vollständig lokal. Eine Internet-Verbindung brauchen Sie nur, wenn Sie die Reolink App für den Fernzugriff von unterwegs nutzen möchten oder Push-Benachrichtigungen auf Ihr Handy erhalten wollen.
Ja, der RLN4E unterstützt das ONVIF Profil S — den Standard für IP-Kameras. Damit lassen sich Kameras von Hikvision, Dahua, Axis, Annke und anderen Herstellern einbinden, sofern diese ONVIF-konform sind. Allerdings müssen Sie bei Drittanbieter-Kameras die IP-Adressen manuell konfigurieren und ggf. einen externen PoE-Switch zwischenschalten, wenn die Kamera einen anderen PoE-Standard nutzt. Mit Reolink-PoE-Kameras ist die Einrichtung dagegen reines Plug & Play.
Der Reolink RLN4E ist lüfterlos konstruiert — er macht keine eigenen Geräusche und ist damit auch für Wohnräume, Schlafzimmer oder Büros bestens geeignet. Hörbar wird nur die eingebaute Festplatte selbst — bei modernen 3,5"-HDDs sind das leise Klick- oder Schleifgeräusche während der Aufzeichnung. Wenn Sie absolute Stille brauchen, wählen Sie eine 2,5"-HDD oder eine HDD mit der Auszeichnung "silent" / "surveillance".
Nein, der RLN4E hat bereits 4 PoE-Ports nach IEEE 802.3af eingebaut. Sie schließen Ihre PoE-Kameras direkt an den NVR an — ein einziges Netzwerkkabel pro Kamera reicht für Strom und Daten. Ein zusätzlicher PoE-Switch oder PoE-Injektor ist nur dann nötig, wenn Sie ONVIF-Drittanbieter-Kameras anschließen, die einen anderen PoE-Standard nutzen, oder wenn die Kabellänge zu einer Kamera über 100 m hinausgeht.
Der RLN4E unterstützt bis zu 8 MP (4K Ultra HD, 3840×2160 Pixel) pro Kanal. Damit können Sie auch hochauflösende Reolink-Kameras wie die RLC-810A, RLC-820A oder RLC-1224A in voller Qualität betreiben. In der Praxis ist die Bitrate pro Kanal entscheidend — bei 4 simultanen 4K-Streams sollte die HDD eine ausreichende Schreibgeschwindigkeit haben (jede moderne Surveillance-HDD reicht problemlos).
Der RLN4E unterstützt Video-Verschlüsselung mit Reolinks eigenem Algorithmus. Aufnahmen auf der HDD und microSD-Karte können nur mit den richtigen Zugangsdaten entschlüsselt und ausgelesen werden — selbst wenn der NVR oder die Festplatte gestohlen wird, bleibt das Material geschützt. Trotzdem empfehlen wir den NVR an einem versteckten Ort zu platzieren (z. B. im Hauswirtschaftsraum oder Keller) und ggf. zusätzlich Kamera-Snapshots per E-Mail an einen externen Speicher senden zu lassen — so haben Sie eine Off-Site-Sicherung.

