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Häufig gestellte Fragen
Der RLN8-410 hat 8 PoE-Ports — also 8 Reolink-PoE-Kameras direkt am NVR. Zusätzlich lassen sich bis zu 4 weitere Reolink-Kameras über das Netzwerk (LAN/WLAN über Ihren Router) einbinden, insgesamt also bis zu 12 Kameras parallel. Plug-in-WLAN-Kameras (z.B. E1 Outdoor) zählen zu diesen 4 LAN-Plätzen. Akku-Kameras (Argus, Go) werden über den Reolink Home Hub angebunden und belegen ebenfalls einen der 12 Kanäle.
Nein. Die 8 PoE-Ports im RLN8-410 versorgen die Kameras direkt mit Strom und Daten — Sie stecken das Netzwerkkabel der Kamera einfach in einen der Ports. Ein separater PoE-Switch oder PoE-Injektor ist nur sinnvoll, wenn Sie mehr als 8 PoE-Kameras nutzen wollen oder das Kabel des NVR aus räumlichen Gründen nicht direkt zur Kamera reicht. Der NVR liefert bis zu 80 W Gesamtleistung für alle 8 Ports nach IEEE 802.3af/at.
Ja, der RLN8-410 unterstützt den ONVIF-Standard. Damit lassen sich Kameras anderer Hersteller (Hikvision, Dahua, Axis, ANNKE und viele mehr) anbinden — vorausgesetzt die Kamera selbst kann ONVIF-Profile S oder T sprechen, was bei den meisten modernen IP-Kameras der Fall ist. Smart-Detection-Features (Personen-/Fahrzeug-Erkennung) funktionieren über ONVIF allerdings meist nicht — das bleibt Reolink-Kameras vorbehalten. Für maximale Funktionalität empfehlen wir trotzdem die Kombination mit Reolink-Kameras.
Faustregel für H.265-Aufnahme: 1 TB ≈ 30 Tage 24/7-Aufnahme einer 4K-Kamera. Mit der vorinstallierten 2 TB HDD läuft also bei 4 Kameras ca. 1 Monat 24/7-Aufnahme. Bei 8 Kameras sollten Sie auf 4–8 TB intern aufrüsten (3,5" SATA, bis 8 TB). Wer 8 Kameras dauerhaft 2–3 Monate aufzeichnen will, ergänzt über den eSATA-Port ein externes Array bis 8 TB — zusammen 16 TB. Bewegungsbasierte Aufnahme spart deutlich Platz: 2 TB reichen dann oft für mehrere Monate.
Ja. Die Reolink-App (iOS/Android) verbindet sich von überall mit dem NVR — Live-Sicht, Wiedergabe und Push-Benachrichtigungen funktionieren auch mobil über LTE/5G. Die Einrichtung läuft per QR-Code: NVR in der App scannen, fertig. Am PC nutzen Sie den Webbrowser (HTTPS) oder den kostenlosen Reolink-Client für Windows/macOS. Alles ohne monatliches Cloud-Abo — die Verbindung läuft direkt zwischen App und NVR (P2P).
Kompatibel sind praktisch alle Reolink PoE-Kameras der aktuellen Generation: RLC-Reihe (RLC-810A, RLC-820A, RLC-1212A, RLC-1224A, RLC-823S1W), Duo PoE, TrackMix PoE, CX-Reihe (Farb-Nachtsicht) und die Bullet-/Dome-Kameras. Auch Plug-in-WLAN-Modelle wie die E1 Outdoor oder Argus 4 PoE werden unterstützt — über das Netzwerk (LAN/WLAN). Akku-Modelle (Argus 4 Pro, Go) lassen sich über den Reolink Home Hub einbinden. Eine vollständig aktualisierte Liste finden Sie auf reolink.com unter "NVR Compatibility".
Das ist konfigurierbar — der NVR überschreibt nach einem festgelegten Zeitraum oder bei vollem Speicher die ältesten Aufnahmen (Ringspeicher). Bei der vorinstallierten 2 TB Festplatte und 24/7-Aufnahme aller 8 Kameras (4K, H.265) sind das je nach Bewegung im Bild etwa 7–14 Tage Vorhaltedauer. Bei Bewegungstrigger-Aufnahme oder weniger Kameras steigt die Vorhaltedauer auf 4–8 Wochen. Wichtige Clips können Sie per USB-Stick oder über die Reolink-App dauerhaft sichern.
Ja. Alle Aufzeichnungen, die Live-Sicht und die Wiedergabe laufen vollständig lokal auf dem NVR. Sie zahlen keine monatlichen Cloud-Gebühren und Ihre Aufnahmen verlassen Ihr eigenes Netzwerk nicht. Reolink bietet zusätzlich einen optionalen Cloud-Plan an — den brauchen Sie für den RLN8-410 aber nicht. Der einzige Punkt: Bei einem Diebstahl des NVR sind die Aufnahmen weg, deshalb empfehlen wir, den NVR an einem nicht offensichtlichen Ort zu installieren oder zusätzlich wichtige Clips per USB-Stick oder in eine eigene NAS zu sichern.

