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Reolink Altas PT Ultra
214,49 € – 246,99 € -
Häufig gestellte Fragen
Ja, problemlos. Wenn Sie sich zunächst für die Variante ohne Solarpanel entscheiden, können Sie das Reolink Solarpanel 2 (6 Watt) jederzeit nachkaufen und über das Ladekabel an die Kamera anschließen. Wichtig ist der Montageort: Das Panel braucht möglichst direkte Sonne, laut Hersteller genügen etwa 5 Stunden pro Tag für die durchgehende 24/7-Aufzeichnung. An schattigen Nordwänden oder unter dichtem Baumbestand fällt der Ertrag deutlich geringer aus, dann dient das Panel eher als Laufzeitverlängerung statt als Dauerstromquelle. Wer sich unsicher ist, startet mit der Kamera allein: Der 20.000-mAh-Akku überbrückt auch ohne Solar sehr lange Zeiträume.
Ja. Auch im stromsparenden PIR-Modus können Sie die Kamera jederzeit über die Reolink App aufwecken und manuell schwenken und neigen, und beim Erkennen einer Bewegung startet das Auto-Tracking automatisch. Im Standby verharrt die Kamera allerdings in ihrer zuletzt eingestellten Position, sie patrouilliert nicht dauerhaft von selbst über das Grundstück. Bedenken Sie außerdem: Jede Schwenkbewegung und jede Verfolgungsfahrt kostet Energie. Die Herstellerangabe von bis zu 500 Tagen basiert auf rund 300 Sekunden Aufzeichnung pro Tag, bei sehr vielen Ereignissen oder häufiger manueller Steuerung verkürzt sich die Laufzeit entsprechend. In belebten Bereichen empfiehlt sich deshalb die Variante mit Solarpanel.
Nein, die Altas PT Ultra ist ein vollwertiges Standalone-Gerät. Sie speichert ihre Aufnahmen lokal auf einer microSD-Karte mit bis zu 512 GB und wird komplett über die Reolink App bedient, ganz ohne Zusatzhardware und ohne Abo. Der Home Hub ist eine optionale Ergänzung: Er sammelt die Aufnahmen mehrerer Reolink-Kameras zentral im Haus mit bis zu 1 TB Kapazität. Das hat zwei Vorteile: Sie verwalten alle Kameras an einem Ort, und die Aufnahmen liegen geschützt in der Wohnung, selbst wenn der Kamera draußen etwas zustoßen sollte. Für den Einstieg mit einer einzelnen Kamera reicht die microSD-Karte völlig aus.
Die Kamera stellt dann schlicht den Betrieb ein, bis sie wieder geladen wird. Bereits gespeicherte Aufnahmen auf der microSD-Karte und alle Einstellungen bleiben dabei erhalten. Damit es gar nicht erst so weit kommt, zeigt die Reolink App den aktuellen Ladestand an, Sie sehen also rechtzeitig, wenn der Akku zur Neige geht. Geladen wird bequem über den USB-C-Anschluss, entweder direkt an der Wand oder Sie nehmen die Kamera kurz von der Halterung. Ehrlicherweise sollten Sie einplanen, dass Kälte die Akkukapazität physikalisch bedingt reduziert, im Winter ist die Laufzeit also spürbar kürzer als im Sommer. Mit dem Solarpanel 2 gleichen sonnige Wintertage einen Teil davon wieder aus.
Ja, und das ist bei Akku-Kameras eine echte Ausnahme: Die Altas PT Ultra unterstützt RTSP und ONVIF und lässt sich damit in Systeme wie die Synology Surveillance Station oder einen Netzwerkrekorder einbinden. Beachten Sie aber die Konsequenz für den Akku: Ein dauerhafter RTSP-Stream hält die Kamera permanent wach und leert den Akku deutlich schneller als der ereignisbasierte PIR-Betrieb. Sinnvoll ist die NVR/NAS-Einbindung deshalb vor allem in Kombination mit dem Solarpanel 2 oder einer dauerhaften USB-C-Stromversorgung. Wie viel Speicherplatz ein 4K-Dauerstream auf Ihrem Rekorder belegt, können Sie vorab mit unserem Speicherplatz-Rechner überschlagen.
Beide sind 4K-Schwenkkameras aus der Altas-Familie, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Die Altas PT Ultra ist der Ausdauer-Allrounder: riesiger 20.000-mAh-Akku mit bis zu 500 Tagen Laufzeit im PIR-Modus, 10 Sekunden Voraufzeichnung und 24/7-Aufzeichnung als Option mit Solarpanel. Die Reolink Altas B660 ist dagegen konsequent auf durchgehende Daueraufzeichnung ausgelegt, also die richtige Wahl, wenn Sie eine lückenlose Videohistorie rund um die Uhr als Hauptanforderung haben. Kurz gesagt: maximale Akkulaufzeit und Flexibilität spricht für die PT Ultra, Dauervideo als Kernaufgabe für die B660. Für Orte ganz ohne WLAN gibt es zusätzlich die LTE-Schwester Altas Go PT.
Eine pauschale Meterangabe gibt es nicht, denn Wände, Decken und Metall dämpfen das Signal sehr unterschiedlich. Als Faustregel gilt: Das 5-GHz-Band liefert das höhere Tempo für den 4K-Stream, reicht aber weniger weit, das 2,4-GHz-Band kommt deutlich besser durch Mauerwerk und über den Hof. Die Altas PT Ultra beherrscht dank Dualband WiFi 6 beides und Sie können das passende Band wählen. Prüfen Sie vor der Montage einfach mit dem Smartphone, ob am geplanten Kameraplatz noch stabiles WLAN ankommt; wo das Handy schwächelt, wird auch die Kamera kämpfen. Bei Bedarf hilft ein Repeater oder Mesh-Punkt in Richtung Kamera. Ist am Einsatzort gar kein WLAN verfügbar, ist die LTE-Version Reolink Altas Go PT die bessere Wahl.

