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Häufig gestellte Fragen
Wir legen uns bewusst nicht auf einen Hersteller fest, sondern auf eine Spezifikation. Bei Speicherkarten wechseln Modelle und Verfügbarkeiten ständig, und wir wollen lieferfähig bleiben, ohne dafür auf eine schlechtere Karte auszuweichen. Zugesichert ist: microSDXC mit 64 GB, vom Hersteller für Dauerbetrieb bzw. Videoüberwachung ausgelegt und in Stunden Dauerschreiben spezifiziert, mindestens Class 10, UHS-I U3 und V30, Betriebstemperatur mindestens minus 25 bis plus 85 Grad Celsius, von einem namhaften Markenhersteller. Welches Modell gerade ausgeliefert wird, sagen wir Ihnen jederzeit auf Anfrage, im Chat oder per E-Mail.
Weil eine Überwachungskamera etwas völlig anderes mit der Karte macht als ein Handy. Sie schreibt rund um die Uhr und überschreibt dabei ständig dieselben Speicherzellen. Speicherzellen halten aber nur eine begrenzte Zahl an Schreibvorgängen aus. Eine Standardkarte geht daran meist nicht mit einem klaren Fehler kaputt, sondern wird langsam: Die Kamera bekommt den Videostrom nicht mehr sauber geschrieben, und im Zeitstrahl fehlen Minuten oder ganze Stunden. Auffallen tut das erst, wenn man eine bestimmte Aufnahme sucht. Karten für Dauerbetrieb sind genau für dieses ständige Überschreiben gebaut, und der Hersteller gibt ihre Lebensdauer in Stunden Dauerbetrieb an.
Nein. Wir versenden Speicherkarten getrennt vom Rest der Bestellung, als Brief aus unserem eigenen Lager. Wenn Sie Karte und Kamera zusammen bestellen, kommen zwei Sendungen bei Ihnen an: das Kamerapaket und separat der Brief mit der Karte. Je nach Postlauf kann der Brief einen Tag früher oder später eintreffen. Bitte packen Sie das Kamerapaket also nicht auseinander, um die Karte zu suchen, sie liegt nicht darin. Es fehlt nichts an Ihrer Bestellung.
Am schnellsten sehen Sie das im Reiter Zubehör auf der Seite Ihrer Kamera: Taucht dort eine Speicherkarte auf, hat das Modell einen Slot. Umgekehrt zeigt der Zubehör-Reiter dieser Karte, welche Kameras aus unserem Sortiment dazu passen. Viele WLAN-, Akku- und LTE-Kameras haben einen Slot, ebenso etliche PoE-Modelle. Es gibt aber auch Kameras, die ausschließlich auf einen Rekorder oder eine Basisstation aufzeichnen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie kurz im Chat, wir prüfen das vor der Bestellung für Sie.
Bei Daueraufnahme rund um die Uhr in 1080p und H.265-Komprimierung sind rund drei Tage ein realistischer Richtwert. In 4K schrumpft das deutlich, weil die Datenmenge etwa viermal so hoch liegt. Nimmt die Kamera dagegen nur bei Bewegung auf, vervielfacht sich die Zeitspanne, häufig um den Faktor 10 bis 20. Weil das stark an Auflösung, Bildrate und Aufnahmeart hängt, rechnen Sie es am besten kurz mit unserem kostenlosen Speicherplatz-Rechner durch.
Ja, und zwar in der Kamera selbst, nicht am PC. Nur dann passt das Dateisystem exakt zur Aufzeichnung der Kamera. Sie finden den Punkt in der Hersteller-App unter den Geräteeinstellungen im Bereich Speicher. Das dauert wenige Sekunden. Danach können Sie einstellen, ob die Kamera durchgehend oder nur bei Ereignissen aufzeichnet, und sehen den freien Speicher jederzeit in der App.
Nichts, worum Sie sich kümmern müssten. Überwachungskameras arbeiten mit Loop-Aufzeichnung: Ist die Karte voll, wird die älteste Aufnahme automatisch überschrieben und die Kamera zeichnet weiter. Sie müssen nichts manuell löschen. Genau dieses ständige Überschreiben ist allerdings der Grund, warum die Karte für Dauerbetrieb ausgelegt sein sollte.
Technisch ja. Ein Teil der Rekorder und Basisstationen hat ebenfalls einen microSD-Slot, und im Handy funktioniert die Karte selbstverständlich auch. Sinnvoll ist sie aber vor allem dort, wo dauerhaft geschrieben wird. Für einen Rekorder mit Festplattenschacht ist eine Überwachungsfestplatte die passendere und pro Gigabyte deutlich günstigere Lösung.

