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Häufig gestellte Fragen
Im freien Sichtfeld erreichen die Wi-Fi-6-Antennen des RLN12W typischerweise 30-40 Meter, in Innenräumen mit ein bis zwei Wänden meist 15-25 Meter. Stahlbeton, Metallbedachung und massiv gemauerte Außenwände können die Reichweite jedoch deutlich reduzieren. Für sehr weit entfernte Kameras empfehlen wir entweder einen Wi-Fi-6-Repeater (z.B. auf halber Strecke installiert) oder die Anbindung dieser Kamera klassisch per PoE-Kabel über einen der 4 PoE-Ports auf der Rückseite.
Sämtliche Reolink-Wi-Fi-Kameras der aktuellen Generation (RLC-810W, RLC-823W, E1 Outdoor Pro, RLC-820WS und alle Wi-Fi-6-Modelle) lassen sich direkt einbinden. Über die 4 PoE-Ports binden Sie zusätzlich Reolink-PoE-Kameras der RLC-Serie ein (RLC-810A, RLC-820A, RLC-1212A, RLC-1240A etc.). Auch ältere Reolink-Wi-Fi-Kameras werden weiterhin unterstützt. Über ONVIF Profile S/T sind grundsätzlich auch Drittanbieter-Kameras einbindbar, allerdings ohne die smarten Reolink-Features wie KI-Personenerkennung.
Vorteile Wi-Fi: keine Schlitzarbeiten, kein Kabelziehen, bei Umzug einfach mitnehmbar, perfekt für Miet-Objekte, einzelne Kameras lassen sich nachträglich beliebig hinzufügen, Installation in 10-15 Minuten möglich. Nachteile Wi-Fi: WLAN-Reichweite begrenzt (bei dicken Wänden problematisch), Stromversorgung jeder Kamera muss separat sichergestellt werden (230V-Steckdose nötig), Datenrate teilweise niedriger als bei Ethernet. Der RLN12W kombiniert das Beste aus beiden Welten: 12 WLAN für Flexibilität, 4 PoE für maximale Reichweite und Verfügbarkeit dort, wo es darauf ankommt.
Der RLN12W ist kein klassischer Router — er hat zwar einen LAN-Port (WAN), aber er ersetzt nicht Ihren Hausrouter. Stattdessen erzeugt er ein eigenes, separates Wi-Fi-Netzwerk ausschließlich für die Reolink-Kameras. Das hat den Vorteil, dass die Kamera-Traffic-Last nicht Ihr normales Hausnetz belastet. Sie schließen den RLN12W per LAN-Kabel an Ihren bestehenden Router an — von dort holt er sich die Internet-Verbindung für die Reolink-App-Fernfunktion.
Ja — die 2 TB Festplatte ist werkseitig fest eingebaut, formatiert und vorkonfiguriert. Nach dem Anschließen erkennt der NVR die HDD automatisch beim ersten Start und beginnt sofort mit der Aufzeichnung sobald die ersten Kameras gekoppelt sind. Sie müssen weder eine Platte separat kaufen noch das Gehäuse öffnen oder die HDD im Menü partitionieren. Bei Bedarf können Sie die HDD später durch eine größere ersetzen (bis 10 TB möglich) — der SATA-Slot ist einfach zugänglich.
Das hängt stark von Kameraanzahl, Auflösung und Bewegungsaktivität ab. Faustregel mit H.265-Kompression bei 24/7-Daueraufzeichnung: 4 Kameras in 4K → ca. 14 Tage, 8 Kameras in 4K → ca. 7-8 Tage, 12 Kameras in 4K → ca. 5 Tage, 8 Kameras in 1440p (4MP) → ca. 14-18 Tage. Wenn Sie statt Daueraufzeichnung nur die Bewegungs-Events speichern (Reolink Smart Detection), reicht die HDD oft für 30-60 Tage. Über die Reolink-App lässt sich der Mix Daueraufzeichnung/Event-Aufzeichnung pro Kamera konfigurieren.
Ja — Aufzeichnung, lokale Wiedergabe am angeschlossenen Monitor und die Kommunikation NVR ↔ Kameras laufen vollständig ohne Internetverbindung. Sie verlieren ohne Internet lediglich die Reolink-App-Fernfunktion (Live-Bild von unterwegs) und Push-Benachrichtigungen. Im lokalen Netzwerk (Reolink App im selben WLAN) funktioniert alles. Das macht den RLN12W ideal für Ferienhäuser oder abgelegene Objekte mit instabiler Internetverbindung — die Aufzeichnung läuft trotzdem zuverlässig durch.
Ja, der RLN12W verwendet WPA3 — den aktuell sichersten Wi-Fi-Verschlüsselungsstandard. Alle Kamera-Streams sind Ende-zu-Ende verschlüsselt zwischen Kamera und NVR. Im Gegensatz zu vielen günstigen China-NVRs, die teilweise unverschlüsselte oder schwach geschützte Funkverbindungen nutzen, hört bei Reolink niemand mit. Zusätzlich sind alle Aufzeichnungen lokal auf der HDD verschlüsselt gespeichert — selbst wenn jemand die Festplatte stehlen würde, wären die Aufnahmen nicht trivial auslesbar. Komplett DSGVO-konform und ideal für den Einsatz in Wohngebäuden.

