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Häufig gestellte Fragen
Im Lieferumfang ist keine Festplatte enthalten — der NVR wird ohne HDD geliefert, damit Sie die Größe und den Hersteller selbst wählen können. Der RLN16-410 hat zwei interne SATA-Slots und akzeptiert 3,5"-Festplatten bis 8 TB pro Slot (also bis zu 16 TB gesamt). Wir empfehlen ausdrücklich sogenannte Surveillance-Drives wie Seagate SkyHawk oder Western Digital WD Purple — diese sind für den Dauerbetrieb 24/7 ausgelegt und halten deutlich länger als gewöhnliche Desktop-Festplatten. Eine 4-TB- oder 8-TB-Platte ist für die meisten Heim- und kleineren Gewerbe-Setups ein guter Ausgangspunkt.
Ja, der NVR ist mit nahezu allen aktuellen Reolink-PoE-Kameras kompatibel: RLC-Serie (z. B. RLC-810A, RLC-811A, RLC-823A), TrackMix PoE, Duo-Serie PoE (Duo 2, Duo 3 PoE), Elite Pro-Flutlichtkameras und vielen mehr. Wichtig ist nur, dass die Kamera den IP-Standard und das PoE-Protokoll des NVR unterstützt (IEEE 802.3af oder 802.3at). Ältere Reolink-Modelle aus der vor-RLC-Ära oder reine Akku/WLAN-Kameras werden über das Netzwerk hinzugefügt — bei den Akku-Modellen funktioniert das auf der zusätzlichen WLAN-Erweiterungsebene (8 weitere Kanäle).
Eingeschränkt ja. Der RLN16-410 unterstützt den ONVIF-Standard, sodass ONVIF-kompatible IP-Kameras anderer Hersteller grundsätzlich erkannt und aufgezeichnet werden können. Allerdings gehen dabei einige Reolink-spezifische Komfortfunktionen verloren — beispielsweise die automatische Erkennung, die zentrale Firmware-Verwaltung über die App oder Reolink-eigene KI-Features (Personen-/Fahrzeug-Erkennung). Für volle Kompatibilität und einfachste Installation empfehlen wir einen reinen Reolink-Aufbau.
Der RLN16-410 hat 16 physische PoE-Ports — das sind die direkten Anschlüsse für kabelgebundene Kameras. Zusätzlich kann der NVR über das lokale Netzwerk bis zu 8 weitere WLAN-Kameras von Reolink einbinden, beispielsweise Modelle aus der Argus-Akku-Serie. Insgesamt ergeben sich also 16 + 8 = 24 Kanäle. Die WLAN-Kameras werden über Ihren Router angesprochen — sie sind nicht direkt mit dem NVR verkabelt, müssen sich aber im selben Netzwerk befinden. Diese Hybrid-Architektur eignet sich perfekt für Setups mit vielen Fest-Installationen plus einer Handvoll mobil platzierbarer Akku-Kameras.
Nein — der RLN16-410 hat einen vollwertigen 16-Port-PoE-Switch bereits eingebaut. Sie stecken die Reolink-Kameras direkt mit einem Cat5e- oder Cat6-Ethernet-Kabel in die nummerierten PoE-Ports auf der Rückseite des NVR. Pro Port stehen bis zu 25 W zur Verfügung (IEEE 802.3af/at) — das reicht problemlos auch für leistungshungrige PTZ-Kameras oder beheizte Modelle. Ein zusätzlicher PoE-Switch wird nur dann nötig, wenn Sie mehr als 16 kabelgebundene Kameras betreiben oder Kameras an Stellen anschließen möchten, wo die direkte Kabelverbindung zum NVR zu weit wäre (max. 100 m pro Ethernet-Strecke).
Ja, vollständig. Schließen Sie HDMI oder VGA an einen Monitor/Fernseher an, eine USB-Maus zum Steuern und die PoE-Kameras direkt am NVR — schon können Sie lokal Live-Bilder anschauen, Aufnahmen wiedergeben und Einstellungen vornehmen. Eine Internetverbindung wird nur dann nötig, wenn Sie von unterwegs per Reolink App oder Browser zugreifen wollen, Firmware-Updates laden oder Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone bekommen möchten. Für reine lokale Überwachung — etwa in Ferienhäusern ohne Internetanschluss — ist der RLN16-410 also komplett autark.
Als Faustregel: Eine Reolink-Kamera in 4K mit H.265-Codec produziert je nach Szene und Bildrate etwa 8–15 GB pro Tag. Bei 16 Kameras kommen Sie also auf rund 130–240 GB pro Tag bzw. 4–7 TB pro Monat im Dauerbetrieb. Mit der vollen Bestückung 2× 8 TB (16 TB) erreichen Sie damit etwa 2–4 Monate Aufnahmevorrat, bevor älteste Aufnahmen automatisch überschrieben werden. Für eine exakte Berechnung Ihres Setups — etwa wenn Sie nur ereignisbasiert oder mit gemischten Auflösungen aufzeichnen — nutzen Sie unseren Speicherplatz-Rechner direkt auf dieser Seite oben.
Standardmäßig nein. Alle Aufnahmen werden ausschließlich lokal auf den eingebauten Festplatten im NVR gespeichert — keine Daten verlassen Ihr Haus oder Netzwerk. Reolink bietet zwar optional einen kostenpflichtigen Cloud-Service an, dieser muss aber aktiv vom Benutzer konfiguriert und gebucht werden. Auch der Fernzugriff per App/Browser läuft per direkter P2P-Verbindung verschlüsselt (SSL/TLS) — Reolink-Server fungieren nur als Vermittler, sehen aber den Videoinhalt nicht. Damit bleibt die volle Datenhoheit beim Eigentümer. Für gewerbliche DSGVO-relevante Installationen kombinieren wir den RLN16-410 gerne mit zusätzlichen Maßnahmen wie eigenem Admin-Benutzer und deaktivierter Cloud-Anbindung — sprechen Sie uns dazu gerne an.

