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Häufig gestellte Fragen
Reolink gibt eine Laufzeit von bis zu 5 Monaten an. In der Praxis hängt das stark von der Nutzungsintensität ab: Bei wenigen Klingelereignissen, niedriger Bewegungserkennungs-Empfindlichkeit und gemäßigten Temperaturen sind mehrere Monate realistisch. Bei stark frequentierten Eingängen mit vielen Klingel- und Bewegungs-Events sind eher 4-8 Wochen typisch. Niedrige Wintertemperaturen reduzieren die Akkulaufzeit zusätzlich — das ist Lithium-Ionen-typisch und kein Defekt. Wer eine permanente Versorgung möchte, schließt die Doorbell an die vorhandene Klingelverkabelung (8-24 V AC) an.
Nein, das ist der zentrale Vorteil dieser Variante: Die Doorbell Battery läuft komplett über den eingebauten 7000 mAh Akku und braucht keine vorhandene Klingelverkabelung. Sie ist perfekt für Mietwohnungen, Ferienhäuser, Gartenhäuser oder Eingänge ohne bestehende Klingelkabel. Wenn Sie aber doch eine Verkabelung haben und sie nutzen möchten, kann die Doorbell optional an 8-24 V AC angeschlossen werden — dann läuft sie dauerhaft ohne Ladeintervall.
Nein, anders als bei der Reolink Video Doorbell WiFi liegt der Reolink Chime bei der Akku-Variante nicht automatisch bei. Es gibt aber mehrere Alternativen: Ein Reolink Chime kann optional als Zubehör nachgekauft werden, alternativ funktioniert die Doorbell mit einem Reolink Home Hub, einer mechanischen Klingel, einem Amazon Echo Show oder einem Google Nest Hub als Klingelton-Empfänger. So passt die Lösung zu jedem vorhandenen Setup ohne Zusatzkauf, wenn Sie bereits ein Smart Display haben.
Ja, zum Aufladen wird die Doorbell von der Halterung abgenommen und per USB-C an ein Ladegerät angeschlossen. Das mitgelieferte Kabel reicht in der Regel aus. Der Ladevorgang dauert je nach Ladegerät typischerweise 4-6 Stunden. Die Halterung selbst bleibt an der Wand, sodass das Anbringen nach dem Laden sekundenschnell geht — einfach wieder einrasten. Wenn Sie die Doorbell aber dauerhaft betreiben möchten, können Sie sie an die vorhandene Klingelverkabelung anschließen (siehe FAQ zur Stromversorgung).
Eingeschränkt. Akku-Kameras von Reolink kommunizieren primär über WiFi mit der Reolink-App oder dem Reolink Home Hub. Eine direkte NVR-Integration ist möglich, aber nicht in allen Funktionen identisch zu PoE-Kameras — vor allem die 24/7-Daueraufzeichnung ist Akku-bedingt nicht sinnvoll. Wenn Sie ein Reolink NVR-System nutzen, ist die WiFi- oder PoE-Variante der Doorbell die bessere Wahl. Für die Akku-Variante empfehlen wir den Reolink Home Hub als zentralen Speicher (bis 1 TB) oder die microSD-Karte im Gerät selbst (bis 256 GB).
Ja, der Betriebstemperaturbereich liegt offiziell bei -10 °C bis +55 °C, und die IP65-Schutzklasse schützt vor Regen, Staub und Strahlwasser. Allerdings sinkt die Akkulaufzeit bei Frost spürbar — das ist Lithium-Ionen-typisch. In sehr kalten Wintern müssen Sie also häufiger laden. Bei Temperaturen dauerhaft unter -10 °C kann das Display der App eine niedrige Akkukapazität melden, obwohl der Akku eigentlich noch geladen ist. Wir empfehlen eine möglichst überdachte Montage, das hält die Doorbell länger trocken und stabilisiert die Akkutemperatur.
Standardmäßig nicht — die Doorbell speichert alle Aufnahmen lokal auf der microSD-Karte (bis 256 GB) oder dem optionalen Reolink Home Hub. Es gibt zwar einen optionalen Reolink Cloud-Service, dieser ist aber abschalt- bzw. nicht buchbar. Push-Benachrichtigungen laufen technisch über Reolink-Server, enthalten aber keine vollständigen Videos. Reolink ist ein in Hong Kong/China ansässiges Unternehmen, deren Datenschutzversprechen finden Sie in der offiziellen Privacy Policy. Wer maximale Datenhoheit möchte, kann die Doorbell auch komplett offline mit Home Assistant über RTSP integrieren.
Die Akku-Variante hat 4 MP / 2K (2048×2048 Pixel) bei 15 FPS, die WiFi-Variante hat 5 MP / 2K+ (2560×1920 Pixel) bei 20 FPS. Beide nutzen das einzigartige 1:1 Head-to-Toe-Sichtfeld, aber die WiFi-Variante liefert minimal mehr Detail durch die höhere Pixelzahl. Für die meisten Anwendungsfälle (Personen erkennen, Pakete sehen, Gesichter unterscheiden) reichen die 4 MP der Battery-Variante völlig aus. Wer maximale Schärfe braucht — z. B. für die nachträgliche Beweissicherung bei Vorfällen — und eine Klingelverkabelung hat, sollte zur WiFi-Variante greifen.
