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Häufig gestellte Fragen
Ja, grundsätzlich dürfen Sie eine Türklingel mit Kamera installieren — solange Sie nur Ihr eigenes Grundstück (Eingangsbereich, Hauseingang) erfassen. Öffentliche Bereiche wie Gehwege oder Nachbargrundstücke müssen ausgeblendet werden. Bei mehreren Mietparteien ist die Zustimmung des Vermieters oft erforderlich. Die Reolink Doorbell bietet konfigurierbare Privatzonen, mit denen Sie sensible Bildbereiche softwareseitig schwärzen können.
Nein. Anders als bei Ring, Nest oder Eufy benötigen Sie für die Reolink Doorbell kein monatliches Abo. Alle Funktionen — Live-Bild, Aufzeichnung, Personen- und Paketerkennung, Push-Benachrichtigungen, 2-Wege-Audio — sind dauerhaft kostenlos. Die Aufnahmen werden lokal auf einer microSD-Karte (bis 256 GB) oder auf einem Reolink NVR gespeichert.
Ja, die Reolink Video Doorbell WiFi wird über die bestehende Türklingelverkabelung mit 12-24 V Wechselspannung versorgt. Die meisten in Deutschland verbauten Klingeltrafos haben 8-24 V — passende Modelle funktionieren direkt. Bei älteren 8-V-Trafos sollten Sie diesen gegen einen 12-V-Trafo tauschen, um die volle Bildqualität und stabilen Betrieb zu garantieren.
Nein, der Chime ist optional. Sie hören das Klingeln in jedem Fall über die Reolink App auf Ihrem Smartphone. Der mitgelieferte Funkgong ist aber sehr praktisch: Er wird einfach in eine Steckdose gesteckt und macht sich akustisch im Haus bemerkbar — auch wenn Ihr Handy stumm ist oder Sie es nicht bei sich tragen. Es können auch mehrere Chimes parallel im Haus betrieben werden (separat erhältlich).
Ja, die Reolink App unterstützt beliebig viele Geräte gleichzeitig. Sie können mehrere Doorbells, normale Überwachungskameras und NVRs in einer einzigen App verwalten. Jedes Gerät erhält einen eigenen Namen (z. B. «Vordertür» und «Garten»), wodurch Sie sofort sehen, wo gerade Bewegung ist oder geklingelt wird.
Die Aufnahmen liegen ausschließlich lokal — entweder auf der microSD-Karte in der Doorbell oder auf Ihrem Reolink NVR. Reolink hat keinen Zugriff auf Ihre Aufnahmen, wenn Sie keinen optionalen Cloud-Dienst aktivieren. Die Verbindung zwischen App und Doorbell ist über HTTPS und P2P verschlüsselt. Für maximale Datensicherheit können Sie die Doorbell auch komplett vom Internet trennen und nur lokal über das Heimnetzwerk nutzen.
Da die WiFi-Variante über den Klingeltrafo mit Strom versorgt wird, fällt bei einem Stromausfall auch die Doorbell aus. Wer eine vom Stromnetz unabhängige Lösung möchte, sollte zur Akku-Variante (Reolink Doorbell Battery) greifen — die hält bis zu mehrere Monate mit einer Ladung. Bei Internet-Ausfall funktioniert die Klingel selbst zwar weiterhin (Chime klingelt), aber Push-Benachrichtigungen aufs Handy entfallen, bis das Internet wieder läuft.
Ja, eingeschränkt: Die Doorbell klingelt physisch (über den Chime) auch ohne Internet. Aufzeichnungen auf microSD oder NVR funktionieren ebenfalls offline. Wenn Sie auf Fernzugriff verzichten können, lässt sich die Doorbell komplett im lokalen Netzwerk betreiben — z. B. mit einem Reolink NVR als zentraler Speicher. Push-Benachrichtigungen auf Ihr Smartphone setzen allerdings eine aktive Internetverbindung voraus.
