AI Erkennung
Intelligente Erkennung von Personen und Tieren.
POE-Verbindung
Diese Kamera kann über POE verbunden werden.

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Häufig gestellte Fragen

Für eine einzelne Doorbell reicht ein einfacher PoE-Injektor (ca. 15-25 €) zwischen Router/Switch und der Doorbell. Wer mehrere PoE-Geräte (Kameras, Doorbell, Access Points) im Haus betreibt, sollte einen PoE-Switch mit IEEE 802.3af-Unterstützung anschaffen — günstige 4-Port-Modelle gibt es ab ca. 40 €. Wenn Sie bereits einen Reolink NVR mit eingebauten PoE-Ports nutzen, schließen Sie die Doorbell direkt am NVR an — kein zusätzliches Equipment nötig.
Ja, ein NVR ist nicht zwingend nötig. Sie können die Doorbell auch direkt mit einem PoE-Switch oder PoE-Injektor an Ihren Router anschließen. Aufzeichnungen werden dann lokal auf der microSD-Karte (bis 256 GB) gespeichert, alternativ auf einem FTP- oder NAS-Server in Ihrem Heimnetzwerk. Die Reolink App funktioniert in beiden Fällen — mit oder ohne NVR.
Ja, grundsätzlich dürfen Sie eine Türklingel mit Kamera installieren — solange Sie nur Ihr eigenes Grundstück (Eingangsbereich, Hauseingang) erfassen. Öffentliche Bereiche wie Gehwege oder Nachbargrundstücke müssen ausgeblendet werden. Bei mehreren Mietparteien ist die Zustimmung des Vermieters oft erforderlich. Die Reolink Doorbell bietet konfigurierbare Privatzonen, mit denen Sie sensible Bildbereiche softwareseitig schwärzen können.
Die Wahl hängt von Ihrem Eingang ab. Die weiße Variante mit 3:4-Format hat das vertikale Head-to-Toe-Sichtfeld — ideal wenn Sie Pakete am Boden, abgelegte Lieferungen oder die ganze Person von Kopf bis Fuß sehen wollen, typisch für klassische Haustüren. Die schwarze Variante mit 4:3-Format hat das horizontale Weitwinkel-Sichtfeld — ideal für breite Eingangsbereiche, Carports, Hauseinfahrten oder Höfe, wo Sie mehr Breite als Höhe abdecken müssen.
Bei PoE nach IEEE 802.3af sind bis zu 100 Meter Kabellänge (CAT5e oder besser) technisch zulässig — das deckt selbst große Grundstücke ab. Wichtig ist die Qualität des Kabels: für Außenbereiche unbedingt ein UV-beständiges Outdoor-CAT-Kabel (PE-Mantel) verwenden, idealerweise mit Erdung. Bei Kabelführung durch die Hauswand sollte das Kabel nach innen geführt werden und der Außenteil über Aderendhülsen mit einem Innen-Kabel verbunden sein.
Die Doorbell unterstützt ONVIF und RTSP, kann also grundsätzlich auch in andere NVR-Systeme von Hikvision, Dahua, Synology Surveillance Station oder Frigate eingebunden werden. Beachten Sie aber: einige Funktionen (Push-Benachrichtigungen, Quick Replies, KI-Personen-/Paketerkennung in der App) funktionieren nur in Kombination mit der Reolink App und einem Reolink NVR. Im ONVIF-Modus bleibt im Wesentlichen die Videoübertragung und Aufzeichnung.
Da die Doorbell ihren Strom über PoE bezieht, fällt sie aus, sobald der PoE-Switch oder NVR vom Netz getrennt wird — genau wie eine klassische 230 V-Klingel ohne USV. Wer das vermeiden möchte, kann den PoE-Switch an eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) anschließen — schon mit einer kleinen 250 VA USV bleibt das Klingelsystem mehrere Stunden lang aktiv. Bei reinem Internet-Ausfall klingelt die Doorbell physisch über den Chime weiter, nur die Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone entfallen bis das Internet zurück ist.
Die Aufnahmen liegen ausschließlich lokal — auf der microSD-Karte in der Doorbell, auf Ihrem Reolink NVR/Home Hub Pro oder auf einem FTP-/NAS-Server. Reolink hat keinen Zugriff auf Ihre Aufnahmen, wenn Sie keinen optionalen Cloud-Dienst aktivieren. Die Verbindung zwischen App und Doorbell ist über HTTPS und P2P verschlüsselt. Für maximale Datensicherheit können Sie die Doorbell auch komplett vom Internet trennen und nur lokal über das Heimnetzwerk nutzen — der Fernzugriff entfällt dann, die Kernfunktion bleibt.