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Häufig gestellte Fragen
Der Home Hub Pro ist die Premium-Variante: Er kommt mit einer eingebauten 2-TB-Festplatte (erweiterbar bis 16 TB), verwaltet bis zu 24 Kameras gleichzeitig und unterstützt Live-Streams mit bis zu 16 MP. Der Standard Home Hub speichert hingegen auf microSD-Karte (bis 512 GB) und ist für kleinere Setups mit bis zu 8 Kameras gedacht. Beide nutzen Wi-Fi 6 — der Pro ist die richtige Wahl, wenn Sie viele Kameras betreiben oder 24/7 aufzeichnen wollen.
Der Hub Pro funktioniert mit allen Reolink PoE-Kameras, allen Plug-in WLAN-Kameras und den neueren Akku-WLAN-Kameras wie Argus 4 Pro, Altas PT Ultra, TrackMix Battery oder Video Doorbell Battery. Nicht kompatibel sind die ältesten 2-MP-Akkukameras (erste Generation) sowie 4G-LTE-Kameras von Reolink. Vor dem Kauf am besten in der Reolink-Kompatibilitätsliste die exakte Modellnummer prüfen.
Nein — der Home Hub Pro fungiert selbst als kompakter Mini-NVR. Er nimmt Videos zentral auf seiner internen 2-TB-Festplatte auf, verwaltet alle Kameras in einer App und ersetzt damit für die meisten privaten Setups einen klassischen 8- oder 16-Kanal-NVR. Für sehr große Installationen (>24 Kameras) oder wenn Sie ausschließlich PoE-Kameras betreiben, kann ein klassischer Reolink-NVR aber nach wie vor sinnvoll sein.
Werkseitig sind 2 TB HDD verbaut. Wie lange das reicht, hängt von Anzahl Kameras, Auflösung und Aufnahmemodus ab: Bei 4 Kameras in 8 MP mit ereignisbasierter Aufnahme reichen die 2 TB für viele Wochen. Bei 8 Kameras in 24/7-Aufnahme in voller Auflösung ist die Festplatte deutlich schneller voll. Die HDD ist tauschbar — Sie können jederzeit auf 4, 8, 12 oder 16 TB upgraden. Zusätzlich gibt es einen microSD-Slot bis 512 GB.
Wi-Fi 6 (802.11ax) bietet höhere Bandbreite, geringere Latenz und kann viele Geräte parallel bedienen, ohne dass die Verbindung einbricht. Konkret heißt das: Mehrere 8-MP- oder 16-MP-Streams gleichzeitig laufen flüssig, Live-Ansicht startet schneller, und auch in größeren Häusern bleibt das Signal stabiler. Den vollen Vorteil haben Sie aber nur, wenn die Kameras selbst Wi-Fi 6 unterstützen — ältere WLAN-Kameras funktionieren zwar problemlos, profitieren aber nicht von Wi-Fi 6.
Ja, Sie können mehrere Hubs in der Reolink App verwalten — zum Beispiel einen Hub Pro im Haupthaus und einen weiteren Hub in der Garage oder Ferienwohnung. Jeder Hub bleibt aber eine eigene logische Einheit: Kameras können nicht zwischen Hubs geteilt werden, und Aufnahmen werden pro Hub separat gespeichert. Für die meisten Einfamilienhäuser reicht ein einziger Home Hub Pro mit seinen 24 Kanälen aber vollkommen aus.
Lokal (Hub Pro): Daten bleiben im Haus, AES-verschlüsselt, keine monatlichen Kosten, funktioniert auch ohne Internet, geringeres Risiko durch externe Datenlecks. Cloud (Reolink Cloud, kostenpflichtig): Aufnahmen sind auch nach Diebstahl des Hubs noch da, von überall zugänglich ohne LAN/VPN. Für die meisten Anwendungen ist die lokale Speicherung des Hub Pro die bessere Lösung — bei Bedarf können Sie beides kombinieren und besonders wichtige Aufnahmen zusätzlich per USB-Backup oder Cloud sichern.
Plug-and-play: 5-10 Minuten für den Hub selbst (anschließen, Strom + Ethernet, App initialisieren). Pro Kamera kommt dann nochmal 1-2 Minuten dazu — entweder werden die Kameras automatisch im LAN gefunden oder Sie scannen den QR-Code. Wer schon vorher Reolink-Kameras in der App hat, kann sie meist direkt umziehen, ohne jede Kamera einzeln neu zu pairen. Die ausführliche Konfiguration (Aufnahmepläne, Push-Regeln, Mehrbenutzer) dauert je nach Anspruch 15-30 Minuten extra.

