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Häufig gestellte Fragen
Die neue Version der RLC-1224A unterstützt die intelligente KI-Videosuche (Smart Search) in der Reolink App und im Desktop-Client. Statt manuell durch stundenlange Aufnahmen zu scrollen, filtern Sie Clips nach Ereignistyp (Person, Fahrzeug, Haustier) oder nach Zeitraum — und finden gesuchte Szenen in Sekunden. Die KI-Analyse läuft lokal in der App und im NVR, ohne Cloud-Zwang und ohne monatliches Abo. Für vorhandene Aufnahmen vor dem Update muss die Indizierung einmalig im Hintergrund laufen.
Die RLC-1224A ist eine reine PoE-Kamera — Sie brauchen entweder einen Reolink NVR (z. B. RLN8-410), einen PoE-Switch nach IEEE 802.3af-Standard oder einen einzelnen PoE-Injektor. Ein normales Cat5e- oder Cat6-Netzwerkkabel reicht für die Verbindung (bis 100 m Kabelweg). Für die lokale Aufzeichnung empfehlen wir zusätzlich eine microSD-Karte (bis 512 GB) oder einen Reolink NVR. Ein separates Netzteil ist nicht erforderlich.
Ja. Die Kamera nimmt lokal auf microSD-Karte oder Reolink NVR auf — komplett ohne Internet. Auch die Smart Detection und die KI-Videosuche laufen lokal in der Kamera bzw. im NVR. Ohne Internetverbindung haben Sie allerdings keinen Fernzugriff (Push-Benachrichtigungen, Live-View von außerhalb) — über das lokale Netzwerk per Reolink-Desktop-Client oder Web-Browser funktioniert aber alles uneingeschränkt.
Beide Kameras haben 12 Megapixel und PoE-Anschluss, sind aber für unterschiedliche Szenarien konzipiert: Die RLC-1224A ist eine Turret-/Dome-Kamera mit integriertem 700-Lumen-Spotlight und Farb-Nachtsicht — ideal für Eingangsbereiche, Einfahrten und Außenflächen, in denen Abschreckung und farbige Nachtaufnahmen gewünscht sind. Die RLC-1240A ist eine klassische Dome-Kamera mit IK10-Vandalismusschutz (schlagsicher), aber ohne Spotlight — die richtige Wahl für gewerbliche Umgebungen, Lager oder zugängliche Eingangsbereiche, in denen Vandalismus-Resistenz im Vordergrund steht.
Nein — Aufnahmen werden standardmäßig nur lokal gespeichert: auf microSD-Karte in der Kamera, auf einem Reolink NVR oder per FTP auf Ihrem eigenen Server. Der optionale Reolink Cloud-Service ist nicht aktiviert, sofern Sie ihn nicht explizit abonnieren. Die KI-Auswertung (Personen-/Fahrzeug-/Haustiererkennung) erfolgt lokal in der Kamera — es werden keine Bilddaten zur Analyse an Reolink gesendet. Push-Benachrichtigungen laufen verschlüsselt über die Reolink-Server, enthalten aber nur das Vorschaubild, keine Videos.
Das integrierte 700-Lumen-Spotlight (6500 K, 4,3 W) erleuchtet bei voller Helligkeit einen Bereich von rund 8–10 Metern brauchbar für Farb-Nachtsicht und dient gleichzeitig als sichtbare Abschreckung. Die IR-Nachtsicht (2× LED, 850 nm) ist diskret unsichtbar und reicht bis zu 30 Meter für Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Beide Modi sind über die Reolink App umschaltbar — wahlweise manuell, zeitgesteuert oder bewegungsaktiviert.
Die RLC-1224A nutzt den weit verbreiteten PoE-Standard IEEE 802.3af mit maximal 12 W Leistungsaufnahme. Praktisch jeder moderne PoE-Switch (auch günstige Modelle) unterstützt diesen Standard — Sie brauchen keinen teuren PoE+ (802.3at) oder PoE++ Switch. Auch alle Reolink NVRs sowie handelsübliche PoE-Injektoren funktionieren. Achten Sie nur darauf, dass Ihre PoE-Quelle pro Port mindestens 12 W (besser 15 W) liefert.
Ja. Die Kamera unterstützt ONVIF Profile S und Standard-Protokolle wie RTSP, RTMP und HTTP. Damit lässt sie sich problemlos in Drittanbieter-Systeme einbinden: Synology Surveillance Station, Ubiquiti UniFi Protect, Frigate NVR, Blue Iris, Home Assistant und vergleichbare Lösungen. Die Reolink-spezifischen Smart-Features (Personenerkennung, KI-Suche) funktionieren in diesem Fall allerdings nur über die Reolink App selbst — der RTSP-Stream liefert lediglich das reine Videobild.
Ja. Obwohl die RLC-1224A für den Außeneinsatz konzipiert ist (IP67), funktioniert sie genauso im Innenbereich — z. B. in Lagerräumen, Treppenhäusern oder Werkstätten. Achten Sie bei Innenmontage auf eine ausreichende Distanz zur Decke und vermeiden Sie direkte Reflexionsflächen vor der Linse. Das eingebaute Spotlight können Sie für die Innennutzung deaktivieren oder dimmen, damit es keine Mitbewohner stört.
Bei voller 12MP-Auflösung und 20 fps reicht eine 512-GB-microSD-Karte für rund 145 Stunden Daueraufzeichnung (= 6 Tage 24/7). Im bewegungsgetriggerten Modus — was wir empfehlen — speichert die Kamera nur Ereignisse, sodass je nach Aktivitätsdichte 3 bis 8 Wochen Aufnahmen Platz finden. Für 24/7-Daueraufzeichnung über mehrere Wochen oder Monate ist ein Reolink NVR mit Festplatte (1–10 TB) die bessere Lösung.

