AI Erkennung
Intelligente Erkennung von Personen und Tieren.
POE-Verbindung
Diese Kamera kann über POE verbunden werden.
Farbnachtsicht
Diese Kamera verfügt über Farbnachtsicht.
App-Steuerung
Steuerung der Kamera über iOS/Android Apps.
Lautsprecher
Diese Kamera verfügt über ein Lautsprecher.

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Häufig gestellte Fragen

Die Reolink RLC-1240A nimmt mit 4512 × 2512 Pixeln bei 20 FPS auf — das sind ~11,3 Megapixel echte Bildauflösung (vermarktet als 12 MP UHD). Damit erkennen Sie Gesichter zuverlässig bis ca. 8-10 Meter Entfernung und Kfz-Kennzeichen bis ca. 12-15 Meter. Im Vergleich zu einer klassischen 4K-Kamera (3840 × 2160) liefert die RLC-1240A rund 35 % mehr Pixel und damit mehr Detail beim digitalen Zoom in Aufnahmen. Beachten Sie: Die Auflösung der RLC-1240A ist fest auf 12 MP eingestellt; bei schwierigen Lichtverhältnissen empfehlen wir, in der Reolink-App auf das Sub-Stream zurückzuschalten, um die Bildrate stabil zu halten.
IK10 ist die höchste Schlagschutz-Klasse nach IEC 62262. Die RLC-1240A widersteht Schlagenergien von 5 Joule — das entspricht einem 1,7-kg-Hammer aus 30 cm Höhe. In der Praxis übersteht das Gehäuse der RLC-1240A gezielte Schläge mit Stein, Schlagstock oder Hammer ohne Funktionsverlust. Der Sockel ist aus Metall, die Dome-Kuppel aus gehärtetem Polycarbonat. Wichtig: IK10 schützt das Gehäuse, nicht zwingend die Verkabelung — wer die RLC-1240A in öffentlichen Bereichen montiert, sollte das Netzwerkkabel zusätzlich in einem Stahlrohr verlegen.
Die Reolink RLC-1240A benötigt PoE nach IEEE 802.3af (15,4 W). Ein einzelner PoE-Injektor (z. B. der TP-Link TL-POE150S) reicht völlig aus, wenn Sie nur eine Kamera betreiben — Sie sparen sich einen vollwertigen Switch. Bei mehreren Reolink-Kameras (z. B. RLC-1240A + RLC-810A) lohnt sich ein PoE-Switch mit ausreichendem Power-Budget. Reolink-NVRs der RLN-Serie liefern den PoE-Strom selbst — dann brauchen Sie weder Switch noch Injektor. Beachten Sie das Power-Budget des Switches: Bei 8 RLC-1240A-Kameras sollten mindestens 100 W Gesamtleistung verfügbar sein.
Ja, die Reolink RLC-1240A spricht ONVIF Profile S und RTSP — beides sind branchenübliche Standards. Sie funktioniert daher mit praktisch jedem ONVIF-fähigen NVR oder VMS: Synology Surveillance Station, QNAP QVR Pro, Hikvision-NVR, Dahua-NVR, Frigate, Blue Iris, Home Assistant und Reolink-NVR (RLN-Serie). Beachten Sie aber: Manche Premium-Features der RLC-1240A wie KI-Klassifizierung (Person/Auto/Tier) und Spotlight-Steuerung funktionieren nur über die Reolink-App oder einen Reolink-NVR — über ONVIF erhalten Drittsysteme nur den Live-Stream und Standard-Bewegungs-Events.
Die Reolink RLC-1240A speichert standardmäßig komplett lokal: entweder auf einer microSD-Karte direkt in der Kamera (bis 512 GB), auf einem Reolink-NVR oder auf einem beliebigen FTP-Server bzw. NAS in Ihrem Netzwerk. Es gibt keine Cloud-Pflicht und kein Abo. Reolink bietet optional eine Cloud-Aufzeichnung an — diese muss aber explizit aktiviert werden und kostet extra. Standard ist 100 % lokal. Push-Benachrichtigungen laufen über Reolink-Server (das ist technisch unvermeidbar bei jedem Push-Dienst), übertragen aber keine Aufnahmen, sondern nur kurze Alarm-Hinweise.
Genau hier liegt der größte Vorteil der RLC-1240A: Bei 4512 × 2512 Pixeln können Sie nachträglich tief in das Bild hineinzoomen, ohne dass es zu pixelig wird. Bei einer typischen 4K-Kamera ist nach 2× digitalem Zoom Schluss — bei der RLC-1240A kommen Sie mit 3× Zoom noch zu lesbaren Kennzeichen. Wichtig zu wissen: Die RLC-1240A hat eine feste 2,8-mm-Optik (kein optischer Zoom). Der Zoom ist also ein digitales Crop der bestehenden Aufnahme. Für noch detailliertere Bereiche empfehlen wir, mehrere RLC-1240A in unterschiedlichen Blickwinkeln zu montieren oder eine PTZ-Kamera als Ergänzung.
Technisch ja, die RLC-1240A funktioniert auch indoor problemlos. Aber: Die IK10-Bauform und die fest verbaute IR-Nachtsicht sind speziell für den Außeneinsatz konstruiert. Indoor stören vor allem die IR-LEDs — bei Spiegelflächen oder Glas kommt es zu unschönen Reflexionen. Wenn Sie Vandalismus-Schutz auch innen brauchen (z. B. in einem Verkaufsraum oder einer Tankstellen-Kasse), ist die RLC-1240A die richtige Wahl. Für reine Wohnraumüberwachung sind kompaktere Modelle wie die Reolink E1 Outdoor oder die WLAN-Innenkameras besser geeignet, sowohl preislich als auch optisch.
Die RLC-1240A bietet zwei Nachtsicht-Modi: Standardmäßig schaltet sie bei Dunkelheit auf Schwarz-Weiß-IR um (zwei 850-nm-LEDs, je 2 W, bis 30 m Reichweite). Bei Bewegung kann sie zusätzlich die beiden 3-W-Spotlights (3000 K Warmweiß, dimmbar) aktivieren — das ergibt Farbaufnahmen, die Kleidungs- und Fahrzeugfarben deutlich erkennen lassen. Grenzen ehrlich genannt: Die 30-m-IR-Reichweite gilt für ideale Bedingungen (klare Luft, dunkler Hintergrund). Bei Regen, Nebel oder hellen Hintergründen halbiert sich die effektive Reichweite. Die Spotlights leuchten ca. 5-8 m hell aus — sie ersetzen keine vollwertige Außenbeleuchtung, sondern dienen als Akzent-Licht für die Color-Nachtaufnahmen der RLC-1240A.